
Stomatologie
Stomatologie
Um Zahnverlust vorzubeugen, sollten Sie sich zuckerarm und eiweißhaltig ernähren.
Laut Studien der Weltgesundheitsorganisation gelten Zahn- und Zahnfleischerkrankungen aufgrund ihrer Häufigkeit und Häufigkeit als eines der größten Gesundheitsprobleme. Denn diese Erkrankungen verursachen viele gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Wachstumsverzögerungen und Frühgeburten. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen führen bei Kindern im Alter von 5 bis 17 Jahren zu Wachstumsstörungen, bei schwangeren Frauen zu 8-mal mehr Untergewichtsgeburten und in der Altersgruppe von 39 bis 69 Jahren zu 7-mal mehr Herzerkrankungen. Eine zuckerarme, proteinreiche Ernährung ist sehr hilfreich, um Zahnverlust vorzubeugen.
Zwei Feinde der Zähne: Süßes und Limonaden
Zuckerhaltige, klebrige Lebensmittel und säurehaltige Getränke gehören zu den schädlichsten Substanzen für die Zähne. Da diese an den Zähnen kleben, sind sie auch schwer zu reinigen. Insbesondere angesichts des Ernährungszustands junger Menschen ist es kein realistischer Ansatz, sie vollständig zu vermeiden. Es kann ein realistischerer Vorschlag sein, eine begrenzte Menge zu sich zu nehmen, anstatt sie vollständig zu vermeiden, und dann Mund und Zähne richtig zu pflegen. Das Vorziehen von Lebensmitteln wie Äpfeln und Karotten zwischen den Mahlzeiten hilft, die Zähne zu reinigen und das Zahnfleisch zu massieren. Nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln oder säurehaltigen Getränken sollten die Zähne geputzt werden. Wenn das Zähneputzen jedoch nicht möglich ist, sollte die Reinigung durch Trinken eines Glases Wasser und Ausspülen des Mundes erfolgen. Abgesehen davon kann der Verzehr eines Stücks Käse nach dem Verzehr von zuckerhaltigen Lebensmitteln auch dazu beitragen, die schädliche Wirkung von Zucker zu beseitigen. Proteine stehen an erster Stelle der Lebensmittel, die als zahnfreundlich gelten. Proteine, die die Grundbausteine unseres Körpers bilden, sind Lebensmittel, die nach der Bildung der Zähne sowie während der Entwicklung der Zähne verzehrt werden müssen.
Die durchschnittliche Putzfrequenz beträgt 26 Prozent
Während die Rate derjenigen, die in der Türkei regelmäßig ihre Zähne putzen, bei 26 Prozent liegt, kommt auf 4 Personen pro Jahr eine Zahnbürste. 1 von 3 Personen in der Türkei putzt sich nicht einmal am Tag die Zähne. Es ist wichtig, sich die Gewohnheit des Zähneputzens schon im Kindesalter anzueignen. Da sich Speisereste meist in den Vertiefungen der Kauflächen der Zähne und den Schnittstellen, an denen die Zähne einander berühren, ansammeln, sollten Zahnbürsten mit einem kleinen Kopf gewählt werden. Es ist wichtig, beim Putzen die Innen- und Außenflächen der Zähne zu reinigen und für die Schnittstellen Zahnseide zu verwenden. Bürsten mit mittelharten oder weichen Borsten sollten bevorzugt werden und diese sollten in regelmäßigen Abständen gewechselt werden. Es ist auch zu beachten, dass die Borsten nicht abgenutzt und so geschützt sind, dass sie keine Bakterien übertragen. Die Zahnbürste einer anderen Person sollte niemals verwendet werden.
Zahnverlust löst Fettleibigkeit und Gewichtszunahme aus
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Zahnfleischentzündungen, Zahnverlust und andere Mund- und Zahnerkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Ausdünnung der Halsschlagader, Lähmungen und andere Arten von Herzerkrankungen, ein ernstzunehmender Risikofaktor sind. Abgesehen von all diesen Faktoren führt Zahnverlust im Mund durch unvollständiges Kauen zu einer leichteren Gewichtszunahme. Wenn aufgrund des Verlusts mehrerer Zähne nicht ausreichend gekaut werden kann, ist der Verdauungsprozess, der im Mund beginnen sollte, unvollständig und die Nahrung wird unverdaut in den Magen befördert.
Dies führt dazu, dass der Magen und andere Verdauungsorgane mehr arbeiten müssen. Auch das Herz-Kreislauf-System arbeitet mehr als es sollte. Am Ende muss das Herz-Kreislauf-System zusätzliche Energiereserven anlegen, um Nährstoffe zu speichern. Dies führt zu Fettleibigkeit. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, Zahnverlust rechtzeitig zu behandeln und Methoden zum Ersatz fehlender Zähne anzuwenden. Probleme bei der Mund- und Zahngesundheit erhöhen auch Risiken wie Bluthochdruck und Osteoporose. Darüber hinaus sollte nicht vergessen werden, dass Rauchen das Zahnfleischgewebe ernsthaft schädigt.
Nikotin schädigt die Abwehrzellen im Zahnfleischgewebe und leider werden die dadurch verursachten Schäden zu spät bemerkt. Aufgeschobenes Scaling fördert die Zahnsteinbildung und verursacht Probleme wie Mundgeruch und Zahnfleischbluten. All diese Gründe zeigen, wie wichtig es ist, einmal im Jahr zum Zahnarzt zu gehen.